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Der Traum jedes Kaffeeliebhabers: eine italienische Espressomaschine

Eine echte italienische Espressomaschine ist vermutlich der Traum vieler Espressoliebhaber. Und das aus gutem Grund. Die Kaffeekultur in Italien ist eine ganz besondere und mit keiner anderen auf der Welt zu vergleichen. Das Trinken eines Espressos ist in dem mediterranen Land weit mehr als nur der Konsum eines schnellen Wachmachers zwischendurch. Hier nimmt man sich noch die nötige Zeit um einen Espresso zu genießen und das Erlebnis wird wahrhaft entsprechend zelebriert. Aus diesem Grund trägt es auch kaum zur Verwunderung bei, dass ein besonders hohes Augenmerk auf der Qualität liegt. Dies gilt sowohl für den Espresso selbst als auch für die, zu dessen Zubereitung benötigen, Espressomaschine liegt. Diesem Ziel haben sich daher bereits seit geraumer Zeit zahlreiche Hersteller in Italien verpflichtet und im Laufe der Zeit perfektioniert. Aus diesem Grund gewann die Zubereitung eines Espressos durch eine original italienische Espressomaschine zu weiter Bekanntheit und erfreut sich nach wie vor auch großer Beliebtheit.

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Weswegen eine italienische Espressomaschine?

Wie bereits erwähnt, sind eine Menge italienischer Unternehmen schon seit geraumer Zeit damit beschäftigt den Genuss eines Espressos kontinuierlich weiter zu verbessern und zu verfeinern. Diese Bemühungen blieben natürlich nicht ohne Folgen und wurden oftmals von Erfolg gekrönt. So ist eine italienische Espressomaschine in der Regel ein rundum ausgereiftes Gerät. Daher finden bei einer italienischen Espressomaschine auch vor allem hochwertige Materialien, eine Menge Erfahrung und gesammeltes Wissen sowie die Leidenschaft für guten Espresso zusammen.

Innovation und Leidenschaft

DeLonghi EC 860 kaufenWährend der Anfänge der Kaffeekultur in Italien hat ein Mann die Entwicklung bereits frühzeitig erheblich nach Vorne gebracht. So entwickelte Giovanni Achille Gaggia grob gegen Mitte des letzten Jahrhunderts eine revolutionäre italienische Espressomaschine, welche den Kaffeegenuss nachhaltig verändern sollte.

Das Geheimnis von Gaggia lag einfach in der Zubereitung, dem Brühvorgang des Espressos. Die von ihm entwickelte italienische Espressomaschine verfügte über ein Detail, was bis dahin bei der Zubereitung von Espresso noch unbekannt war. Das heiße Wasser gelangte aus dem Boiler erst einmal in einen kleinen Zylinder. Dieser hatte das Volumen einer Tasse wodurch nie zu viel, noch zu wenig Espresso gebrüht werden konnte. Sobald sich der Zylinder mit dem heißen Wasser gefüllt hatte, wurde dieses manuell durch das fein gemahlene Espressopulver gepresst.Dazu diente ein langer Hebel an der Stirnseite der Espressomaschine. Wurde dieser herunter gedruckt, so wurde auch gleichzeitig das heiße Wasser nach unten gedrückt. Somit entstand also ein Überdruck im Zylinder welcher das erhitze Wasser rasch durch die gemahlenen Kaffeebohnen leitete. Die Extraktionszeit wurde dadurch drastisch verringert und der eigentliche Brühvorgang dauerte nur noch einige wenige Augenblicke.

Die erste richtige italienische Espressomaschine

Diese italienische Espressomaschine, die Classic, vollbrachte etwas, was zuvor, wenn überhaupt, nur schwer zu erreichen war. Sie verlieh dem Espresso seine charakteristische weiche Crema. Durch den hohen Druck während des Vorgangs werden die in den Bohnen gebundenen Kaffeeöle gelöst und bilden im Anschluss eine dichte Schicht Crema auf dem Espresso.

Doch diese italienische Espressomaschine vermochte neben der leckeren Crema noch eine weitere bedeutende Neuerung zu etablieren. Die Zubereitung, welche zuvor meist recht aufwendig und mit viel Zeit verbunden war, ging nun rasant vonstatten und dauerte nur noch wenige Augenblicke. Was zuvor mehrere Minuten Arbeit in Anspruch genommen hatte ließ sich nun im Handumdrehen bewerkstelligen.

So revolutionierte die italienische Espressomaschine von Giovanni Achille Gaggia die Espressokultur also gleich auf zwei Arten und sorgte dabei für einen reichhaltigen Espresso, wie wir ihn heute kennen.

Die Verbreitung

Gaggia RI8525/01 kaufenMittels dieses Systems wurde jene italienische Espressomaschine zu Beginn an vor allem für die Gastronomie interessant. Gaggia nutze seine Erfindung anfangs für seine eigene Kaffeebar und vertrieb sie besonders intensiv in seiner Heimatstadt Mailand, wo sie großen Anklang fand. Von dort aus verbreitete sich das Konzept mit zunehmender Geschwindigkeit und hielt bereits kurze Zeit später in Großbritannien Einzug. Dort erfreute sich die kräftige Kaffeespezialität großer Beliebtheit und es wurden zahlreiche Espressobars, vor allem in London, ins Leben gerufen.

Von Gaggias Erfindung inspiriert begannen nach und nach weitere Hersteller damit Siebträgermaschinen nach dem Vorbild der Classic zu fertigen. Bald darauf war eine italienische Espressomaschine weltweit ein Begriff der zum einen für höchste Anforderungen an den Kaffee und zum anderen für typisch italienisches Design und Lebensgefühl stand.

Die typische Ausstattung für eine italienische Espressomaschine

Selbstverständlich ist die Ausstattung für eine echte italienische Espressomaschine auch vom Preis derer abhängig, jedoch lassen sich einige Gemeinsamkeiten ausmachen, welche auf den größten Teil aller Geräte zutrifft.

Die Materialien

In Bezug auf diesen Punkt machen die meisten Hersteller keine Abstriche. Das hat unter anderem den Grund, dass das verwendete Material welches sowohl mit dem Kaffee als auch mit dem, für den Brühvorgang benötigten, Wasser in Berührungen kommen kann Einfluss auf den Geschmack des Espressos nehmen kann. Daher setzt der Großteil aller italienischen Fabrikanten bei der Herstellung auf hochwertige Ausgangsstoffe. Für die Bauteile welche den endgültigen Geschmack beeinflussen können, kommt in der Regel Edelstahl zum Einsatz. Dieser bietet sich besonders auf Grund seiner geschmacksneutralen Eigenschaft an und verfügt über dies hinaus noch über eine antibakterielle Wirkung. Doch auch neben Edelstahl wird in der Herstellung für eine italienische Espressomaschine fast ausschließlich auf qualitativ hochwertige Stoffe zurückgegriffen.

Der Siebträger

Ein weiteres typisches Merkmal für eine italienische Espressomaschine ist der Siebträger. Dieser ist bei den meisten Modellen für einfache Bedienung und komfortable Reinigung ausgelegt. Über die Jahre hinweg haben diverse Fabrikanten verschiedene Systeme von Siebträgern entwickelt, sowohl in der Arretierung als auch bei der Befüllung derer.

Integriertes Mahlwerk

Da der Bedienkomfort bei vielen italienischen Herstellern mit im Vordergrund steht, wird eine echte italienische Espressomaschine des Öfteren mit bereits integriertem Mahlwerk gefertigt. Das hat neben praktischen Gründen auch noch einen weiteren wichtigen Grund. Direkt nach dem Mahlprozess weisen die Bohnen ein besonders intensives Aroma auf und verfügen über einen sehr harmonischsten Geschmack. Handelt es sich um eine hochwertige italienische Espressomaschine handelt es sich bei dem Mahlwerk vermehrt um ein Kegelmahlwerk aus Keramik. Auf Grund der Eigenschaften des Materials und der Bauform des Mahlwerks lassen sich mit solch einer Mühle die gerösteten Bohnen am besten zermahlen. Meist besteht bei solch einer Siebträgermaschine auch die Möglichkeit den Mahlgrad manuell festzulegen.

Milchaufschäumer

Ein weiteres Detail was die meisten Modelle gemeinsam haben. Eine italienische Espressomaschine mit integriertem Milchaufschäumer erweitert die Möglichkeiten der zur Verfügung stehenden Kaffeegetränke deutlich. So lässt sich mit einem Aufschäumer Milch im Handumdrehen in schaumige Milch verwandeln, wie sie zum Beispiel bei einer Latte Macchiato oder einem Cappuccino benötigt wird. Es ist keine Seltenheit, dass aus dem Aufschäumer gleichzeitig bei Bedarf auch heißes Wasser abgelassen werden kann. So braucht man dies nicht erst extra aufzukochen, sondern kann es sofort verwenden, beispielsweise für die Zubereitung eines Tees.

Hoher Bedienkomfort

Espressomaschine DeLonghiDer Komfort der Bedienung spielt sowohl für die Hersteller als auch für die Benutzer einer Siebträgermaschine ebenfalls eine zentrale Rolle. So ist eine original italienische Espressomaschine meistens darauf ausgelegt die Nutzung so einfach und so angenehm wie möglich zu gestalten.
Aus diesem Grund sind alle Bedienelemente stets einfach zu erreichend angeordnet und klar strukturiert. Die hauptsächlich zu betätigenden Schalter und Knöpfe befinden sich oft zentral am Gerät und lassen sich intuitiv betätigen.

Doch neben einer einfachen Bedienung steht auch eine möglichst einfache Reinigung im Mittelpunkt für eine italienische Espressomaschine. So bestehen viele Teile zum einen aus pflegeleichtem Edelstahl und zum anderen lassen sich oft ganze Baugruppen, zur vereinfachten Reinigung, aus dem System entfernen. Oftmals sind diese Elemente für die Reinigung in der Spülmaschine geeignet oder lassen sich leicht von Hand reinigen.

Italienisches Design

Eine echte italienische Espressomaschine ist auch stets an ihrem Design zu erkennen. Dieses wird in den meisten Fällen von weicher Formgebung und harmonisch eingegliederten Akzenten definiert. Trotz alledem steht bei dem Design für eine italienische Espressomaschine auch die Bedienung und die Funktionalität klar im Vordergrund. So sind alle wichtigen Bedienelemente stets zentral angebracht.

Bei den verwendeten Materialien für das Gehäuse dominiert ebenfalls Edelstahl die meiste Zeit. Gerade bei den Modellen die jedoch etwas günstiger im Preis sind, wird auch des Öfteren gerne einmal auf Kunststoff zurückgegriffen.

Mit ein Grund warum die echte italienische Espressomaschine so bekannt ist, ist das meistens zeitlose Design. Solch ein Gerät bereichert das Raumklima ungemein und erfreut neben dem Gaumen auch das Auge. So ist es nicht verwunderlich dass seltene Modelle, oder welche die nicht länger hergestellt werden, teils mit horrenden Summen gehandelt werden und als Statussymbol dienen können.

Fazit für eine original italienische Espressomaschine

Ganz klar, wer seinen Espresso so authentisch wie möglich genießen und zubereiten möchte, macht dies am besten mit einer echten italienischen Espressomaschine. Die meisten dieser Modelle bieten eine durchdachte und ausgereifte Technik mit hohem Bedienkomfort und nach Möglichkeit leichter Reinigung. Die Materialien, welche zur Verwendung kommen sind beinahe ausnahmslos hochwertig. Das rentiert sich mit der Zeit, da solch eine Siebträgermaschine über lange Zeit tadellos ihren Dienst verrichtet. Darüber hinaus liefert eine original italienische Espressomaschine in der Regel einen hervorragenden Espresso mit einer ordentlichen Schicht Crema.
Auch das Design ist eine Klasse für sich und oftmals nicht mit dem der Konkurrenzprodukte zu vergleichen.

Wer sich eine italienische Espressomaschine beschaffen möchte muss dafür nicht zwangsläufig tief in die Tasche greifen. Zwar sind die Preise nach oben hin großzügig offen, jedoch lassen sich auch sehr gute Modelle für bereits unter 200 Euro erstehen.